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Gemeinsam die automobile Zukunft gestalten!

© L. Georgi
© L. Georgi

Deutsch-türkische Wissenschaftskooperation fördert Innovationen im Maschinenbau.

Im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014 sind die Vorbereitungen für die Markterschließungsreise der TechKAP (Technologie-Kooperation für die Automobile Produktion) des Fraunhofer Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) im vollen Gange.

Bei der Erschließungsreise in die Türkei treffen sich deutsche und türkische Forscher und Wirtschaftsvertreter, um im Deutsch-Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu stärken und die Zusammenarbeit in der universitären Aus- und Weiterbildung zu vertiefen. Das Projekt, unter der Leitung von Dipl.-Wirtschaftsingenieur Lars Georgi, ist eine Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) und des Innovationsverbunds Maschinenbau Sachsen – "VEMASinnovativ".

Ziel ist es, die bereits bestehenden deutsch-türkischen Beziehungen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu verbessern und neue Kooperationspotenziale zu erschließen. Der Fokus liegt dabei auf der Zusammenarbeit in Maschinenbau und der Forschung im Umfeld der Automobilzulieferindustrie. Insbesondere sollen Innovationen für die Produktion von Karosserie- und Powertrain-Komponenten voran gebracht werden. "Innovation findet hier Anwendung", beschreibt der verantwortliche Leiter Georgi das Projekt.

Die Basis für gemeinsame Projekte liegt im stark ausgeprägten Automobil- und Maschinenbau.

Vom 10. bis 14. November führt die Delegationsreise deutsche Unternehmer in die Städte Konya und Bursa. Bei einem Technologieforum, das zusammen mit dem Türkischen Maschinenbauverband organisiert wird, hat die Delegation die Gelegenheit, sich mit türkischen Kollegen aus Forschung und Produktion auszutauschen.

"Die Türkei als wachsende Wirtschaftsnation benötigt moderne Produktions- und Fertigungsanlagen – nur so kann sie dem momentanen Wachstum weiter gerecht werden. Durch die starke Ausprägung des Automobil- und Maschinenbaus in der Türkei und in Deutschland, speziell in Sachsen, bieten sich hier perfekte Möglichkeiten zur Zusammenarbeit", erklärt Georgi.

Kleine und Mittelständische Unternehmen sollen profitieren.

Die vorhandenen Potenziale sollen mit den Ideen der Unternehmen sowie den Anforderungen des Marktes verbunden werden", so Georgi weiter. Ein Gegenbesuch im Februar 2015 soll daher die Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Sachsen weiter vertiefen.

Für die türkischen Wissenschaftler und Unternehmer steht dann unter anderem der Besuch von Fachmessen auf dem Programm. Dort stellen Unternehmen aus Deutschland ihre Innovationen und Möglichkeiten der Fertigungs- und Automatisierungstechnik für die Metallbearbeitung vor.

Durch den Anstoß des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation werden auf Basis der gemeinsamen Expertise und neuer Kontakte Produkte und Technologien für die automobile Produktion initiiert, umgesetzt, und nach dem offiziellen Ende des Wissenschaftsjahres weiter fortgeführt. Die deutsch-türkischen Beziehungen sollen so nachhaltig ausgebaut und weiter gepflegt werden.

Zum Projekt: Technologie-Kooperation für die Automobile Produktion–TechKAP

 

 

 

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