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Die vierte industrielle Revolution gestalten!

Mit den Fraunhofer Türkei-Tagen bündeln Deutschland und die Türkei angewandte Forschung

Zum Auftaktsymposium für die zwölfmonatige Veranstaltungsreihe "Fraunhofer Türkei-Tage" am 25. September treffen sich deutsche und türkische Forscher und Wirtschaftsvertreter in Istanbul, um gemeinsam in einen Dialog über zentrale Zukunftsfragen zur Gestaltung der vierten industriellen Revolution zu treten.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft. Ziel ist es, das von den diversen Fraunhofer-Instituten betriebene "Forschen an der Zukunft" gemeinsam mit türkischen Partnern international auszubauen – im Dialog, kreativ und pragmatisch. Nach der Auftaktveranstaltung in Istanbul startet die auf zwölf Monate angelegte Projektphase der "Fraunhofer Türkei-Tage". In dieser Phase werden an den verschiedenen Fraunhofer-Standorten in Deutschland Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft beider Partnernationen zu Fachworkshops zusammenkommen und Fragen zur Gestaltung der vierten industriellen Revolution erörtern: "Wie verändert sich beispielsweise die Produktion von Gütern in der Industrie 4.0?" Oder: "Wie funktioniert die Stadt der Zukunft?" Im Fokus stehen dabei immer die tatsächliche Anwendung der Forschungsergebnisse und der Nutzen für die Menschen.

Neue Herausforderungen erfordern neue Ideen

"Die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft überschreiten nationale und fachliche Grenzen. Somit erfordern auch Lösungsansätze eine gezielte Bündelung von Kompetenzen - interdisziplinär und international. Angewandte Forschung in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist hierfür ein wichtiger Schlüssel. Im Austausch mit der dynamischen Türkei sehen wir große Chancen, Innovationspotenziale gemeinsam zu erschließen", erläutert Mehmet Kürümlüoğlu vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Das Land am Bosporus ist in diesem Zusammenhang ein idealer Kooperationspartner, weil es aufgrund seines starken Wirtschaftswachstums einen stetig hohen Bedarf an innovativen Lösungen hat.

Deutsch-türkische Wissenschaftskooperation auch auf Regierungsebene

An dem Projekt beteiligen sich unter anderem die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation, Chemische Technologie, Angewandte Optik und Feinmechanik, Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und Holzforschung. Die "Fraunhofer Türkei-Tage" sind Teil des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014, das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem türkischen Ministerium für Forschung, Industrie und Technologie ausgerufen wurde.

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Spruch des Tages

„Ein Wissen, das nicht in die Zukunft reicht, ist kein Wissen.”

Hans-Peter Dürr

Ein Erfolgsmodell der bilateralen Kooperation!