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Projekt E2E: Brückenschlag von Essen nach Erzurum

20.04.15
Rund 4.000 Kilometer liegen zwischen Essen und Erzurum, einer Provinzhauptstadt weit im Osten der Türkei. Und doch sind beide Städte miteinander verbunden, durch eine Kooperation der FOM Hochschule in Essen und der Atatürk-Universität in Erzurum. Diese wird nun im Rahmen des Ideenwettbewerbs in Richtung Forschung erweitert, mit einer gemeinsamen Konferenz rund um die Themen "Innovation und Informationstechnik", die im Herbst 2015 in Essen stattfindet.

© FOM Hochschule/Georg Lukas

Über 32.000 Studierende, 31 Studienzentren und über 300 Professoren hat die FOM Hochschule mit Hauptsitz in Essen, sie ist damit Deutschlands größte private Hochschule. Berufstätigen und Auszubildenden bietet sie die Möglichkeit, sich parallel zum Job akademisch zu qualifizieren und staatlich wie international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse zu erwerben. Im Fokus der Lehre stehen praxisorientierte Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaft und Ingenieurwesen.

Bilaterale Zusammenarbeit in Lehre und Forschung

Die FOM Hochschule legt großen Wert auf Forschung und Internationalisierung: Mit Auslandsprogrammen und Partneruniversitäten in der ganzen Welt fördert die Hochschule den internationalen Austausch, auch mit der Türkei. Seit 2012 hat die FOM Hochschule in Kooperation mit der Atatürk-Universität ein außergewöhnliches Programm entwickelt. Mit dem sogenannten ATAFOM-Programm erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, ein Bachelor-Studium in Deutschland zu absolvieren und zugleich zwei Abschlüsse zu erwerben: einen akademischen Abschluss in der Türkei und den "Bachelor of Arts (B.A.)" im Studiengang "Business Administration" an der FOM.

"Wir wollen Brücken bauen zwischen Deutschland und der Türkei, zwischen Essen und Erzurum, zwischen Forschung und Lehre. Der erste Brückenkopf ist gesetzt, für die Lehre", erklärt Prof. Dr. Thomas Heupel, Prorektor Forschung an der FOM. "Jetzt kommt der nächste, für die Forschung: Mit unserem Projekt ‚E2E – Building a Bridge on Sciences‘, das durch den Ideenwettbewerb gefördert wird, wollen wir unsere Zusammenarbeit auf die Forschungsbereiche unserer Hochschulen ausdehnen und so eine Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte legen, die Innovationen fördern können".

Konferenz zu Innovation und Informationstechnik in München

"Lehre wird bei der FOM immer durch Forschung befruchtet. Dank unserer Institute und KompetenzCentren sind wir gerade in der anwendungsorientierten Forschung weltweit gut aufgestellt, sei es in Bezug auf Innovationsmanagement oder Informationstechnik. Der wissenschaftliche Austausch mit Forschern der Atatürk-Universität wird das Innovationspotenzial unserer Kooperation und unserer Hochschulzentren weiter stärken", so Heupel. Daher veranstalten beide Hochschulen im Herbst 2015 eine deutsch-türkische Konferenz in München mit dem Titel "2. Wirtschaftswissenschaftliches Forum: IT und Innovationsmanagement – deutsche und türkische Perspektiven für den wissenschaftlichen Diskurs und zur Erschließung von praxisrelevanten Erfolgspotentialen". Die Konferenz wird geeignete deutsch-türkische Stiftungen, Verbände und Institutionen mit einbeziehen. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet.

Sondierungsreise nach Erzurum im April 2015

Zur Vorbereitung der Konferenz reist Ende April eine Wissenschaftsgruppe der FOM Hochschule nach Erzurum, um zusammen mit Vertretern des Forschungsbereichs der Atatürk-Universität die Konferenz zu planen, inhaltlich und organisatorisch. Bei mehreren Workshops tauschen sich die Teilnehmer persönlich über den jeweiligen Stand der Forschung und der Forschungsprojekte aus, um eine gemeinsame Schnittmenge zu finden und die konkreten Themen der Konferenz auszuarbeiten. Auch der Call for Papers, die Sessions, die Podiumsdiskussion sowie das Besuchsprogramm für die 12-köpfige Delegation der Atatürk-Universität werden gemeinsam vorbereitet. Zudem werden Ansatzpunkte zur weiteren langfristigen Kooperation zwischen Forschenden beider Hochschulen diskutiert. "Wir können auf einer guten, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Atatürk-Universität aufbauen", sagt Heupel, "wir haben große Pläne und erwarten ein gutes Ergebnis".

Weitere Informationen über das E2E-Projekt, seinen Verlauf und die Konferenz finden Sie auf der E2E-Projektwebsite.

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Spruch des Tages

„Heim kommt man nie. Aber wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.”

Hermann Hesse, Demian

Ein Erfolgsmodell der bilateralen Kooperation!