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Globaler Wandel

Gesellschaftliche, ökonomische und technische Entwicklungen führen weltweit zu Veränderungen in Klima und Umwelt. Damit verändern sich die Lebensbedingungen auf der Erde – zum Beispiel die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen wie Luft, Wasser, Rohstoffe und Vegetation. Es verändern sich aber auch die sozialen Lebensgrundlagen. Wie globale Herausforderungen gemeistert werden können, ist daher auch eines der zentralen Themen des gemeinsamen Wissenschaftsjahres.

Globale Herausforderungen erfordern innovative Lösungen, die durch Forschung und technologische Entwicklung entstehen. Deutschland und die Türkei wollen hier eine gemeinsame Verantwortung übernehmen.

Klimaschutz, Ressourceneffizienz und zukunftsfähige Energieversorgung sind nicht nur Basis für Wohlergehen und Wohlstand sondern zudem die Leitmärkte der Zukunft. Entsprechend finden sich auf der Agenda des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Nahrung und Landwirtschaft, Umwelttechnologien, Klimawandel, Klimaschutz, Abwassermanagement.

Die Entwicklung innovativer Umwelttechnologien und die Umsetzung von Strategien zur Erhöhung der Energieeffizienz sind Meilensteine auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften. Durch nachhaltiges Wirtschaften und innovative Umwelt- und Klimaschutztechnologien können Deutschland und die Türkei der Belastung der Ökosysteme entgegenwirken: Knappe Rohstoffe werden etwa durch Recycling geschont, der Energieeinsatz verringert, damit ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels geleistet und die Wirtschafts- und Innovationskraft der Unternehmen gestärkt. Durch innovative Umwelttechnologien entsteht also ein hoher Nutzen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zugleich.

Im gemeinsamen Wissenschaftsjahr setzen sich Deutschland und die Türkei dafür ein, den globalen Wandel in all seinen Aspekten bestmöglich zu erforschen und mitzugestalten. Dabei gilt es, Wege zu finden, die Wohlstand sichern, Entwicklung und eine lebenswerte Zukunft ermöglichen und den Verbrauch natürlicher Ressourcen sowie den Ausstoß klimaschädlicher Stoffe verringern.  

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Spruch des Tages

„Heim kommt man nie. Aber wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.”

Hermann Hesse, Demian

Ein Erfolgsmodell der bilateralen Kooperation!